Montag, 29. Oktober 2007

Vanille mit Cubana Cherry

Herr Reiter, unser Berater und stellvertretender Hausleiter von Küchen Keie hatte uns mitgeteilt, dass unser favorisiertes Kirschholz (mit leichtem Rotton) leider ein Auslaufmodell ist und somit nicht mehr nachbestellt werden könnte. Damit hatte er uns schwer geschockt und sein Versprechen etwas neues zu besorgen, klang wenig vielversprechend für uns.
Das Cubana-Cherry-Holz (etwas dunkler) in Verbindung mit Vanille gefiel uns dann aber überraschend gut. Nur haben wir zwischenzeitlich die Raumaufteilung geändert und Herr Reiter musste eine neue Zeichnung und Aufstellung für uns machen.
Nach dreieinhalb kurzweiligen Stunden am Samstag hatten wir auch die letzten Details geklärt und uns in unsere neue Küche verliebt. Herr Reiter ging geduldig auf alle unsere Wünsche und Fragen ein. Alle unsere Geräte wurden uns vor Ort gezeigt und erklärt. Nach einiger Verhandlung wurden wir uns einig und nun sind wir stolze Besitzer einer hochwertigen Nova-Top Küche mit modernen Bosch Küchengeräten.

Der Bauplan lebt

Nachdem die Vorabzüge bei uns eingetroffen sind, haben sie uns einige schlaflose Nächte bereitet (etwa 14 Stück). Frau Kubik von Lehner Haus hat uns netterweise unsere Möbel mit eingezeichnet und das große Möbelrücken begann. Unser Wohnzimmer hatte irgendwie kaum Stellwände und die Küche war ein häßlicher Schlauch.
Dann hatten wir die geniale Idee, das Büro von Micha mit der Küche zu tauschen. Die Küche hat nun einen schönen Schnitt und Platz für eine Kochinsel bekommen. Nur Micha muss nun zum Entspannen auf den Carport oder die Straße schauen. Micha mag ja Autos also kein Problem.
Aber wenn man an einer Schraube dreht....verändert sich ganz viel. Der Erker rechts fiel weg, weil da nichts so richtig reingepasst hat und durch die großen Fenster der Raum schon schön hell ist. Dann kam der Carport mehr nach hinten (weil mehr Platz ohne Erker war) und unser Haus liegt weiter vorne an der Straße. Super, der Garten ist wieder etwas größer.
Frau Kubik hatte viel Verständnis für unsere pragmatischen Änderungen und lässt über das Architekturbüro diese Woche neue Vorabzüge erstellen. Sie hatte sich extra noch am Freitag vor ihrem Urlaub Zeit für uns genommen. Die neuen Pläne waren auf unsere eingereichte Skizze hin schon vorbereitet, womit sie uns überascht hat.

Montag, 8. Oktober 2007

Eine Küche....

...ist keine Küche. Also haben wir uns viele angeschaut in Frankfurt und Umgebung. Aber nie war es so schwer, sich auf ein gemeinsames Modell zu einigen wie hier. Sie sollte modern, aber auch pflegeleicht und gemütlich sein. Micha meinte eine weiße Hochglanzküche wäre zeitlos und einfach zu kombinieren mit unserem Wohnzimmer.
Ja, bei einer offenen Wohnküche muss sie natürlich ins Gesamtbild passen. Aber mein Favorit ist mehr Vanille und keine Küchenklinik. Die abgebildete Kombination mit Rosenholz gefiel uns beiden und steht in Heidenheim im Lehner Musterhaus. Jetzt wird es einfacher, dachte ich. Also sind wir zu Reddy Küchen in Eschborn, aber die hatten leider kein Holz in der Farbe für Fronten. Dann sind wir zu Küchen Keie in Hanau, dort gibt es das Holz als Kirschholz. Aber es wäre wahrscheinlich ein Auslaufmodell, meinte der Verkäufer und er will sich melden. (Darauf warten wir nun schon drei Wochen.)
Kurz gemeldet hat sich auch der Kellerbauer. Er würde sich kümmern und will sich melden. (Das ist nun auch schon zwei Wochen her.)
Die erste Bauzeichnung ist eingetroffen nach zwei Wochen (eine war versprochen). Viele Fragezeichen stehen noch drin. Schade, dass wir nicht wissen, was die rechten Nachbarn vorhaben, dann könnte man sich besser abstimmen.
Ansonsten hoffe ich, dass meine Erkältung endlich abklingt, die hatte mich letzte Woche außer Gefecht gesetzt.

Donnerstag, 30. August 2007

Die Würfel sind gefallen...

Am Montagabend den 27.08.07 hat Micha den Vertrag unterschrieben mit Lehner-Haus. Wir haben ein gutes Gefühl bei Herrn Schmitt und dem Paket inklusive der Lehner-Haus-Wand, die uns überzeugt hat.


Nun sind wir sehr gespannt, wie sich die Dinge entwicklen und alles laufen wird.








Sonntag, 5. August 2007

Viele Gespräche

...haben wir mit Verkaufsberatern geführt, um festzustellen, dass sie mehr Verkäufer als Berater sind. Sie haben immer die günstigesten Angebote (außer Weber, die teuer und gut sein wollen), das effizienteste System, und die beste Betreuung (während der Bauphase). Eine Unterschrift und man müsste sich keine Sorgen und Arbeit mehr machen. Das zweite Haus würde man sowieso mit der gleichen Firma bauen.
...Viele Phrasen, die uns nicht wirklich überzeugt haben. Im Gegenteil wir wurden immer skeptischer und haben uns ein gutes Fachbuch besorgt. Der "Ratgeber ernergiesparendes Bauen" erklärt leicht verständlich, z.B. was eine "diffusionsoffene Wand" ist. Es stellt klar, dass es keine atmenden Wände gibt, aber man auch nicht der Platiktüte wohnt mit der Folie (Dampfbremse) in den Wänden. Wichtig ist neben dem Energiesparen ein gutes Raumklima (auch im Sommer), Dämmstoffe, Ökologie, sowie ein passendes Heizsystem.
Dies hat uns bisher nur ein Berater in Ruhe erklärt. Herr Schmitt von Lehnerhaus hat sich die Zeit genommen, um all unsere Fragen zu beantworten. Unterstützt durch die Literatur konnten wir endlich das Bau-Fachchinesisch verstehen.
Es geht langsam, aber fundiert voran.

Montag, 2. Juli 2007

Neue Suche, neues Glück...

Nachdem wir uns von Libella getrennt haben, suchen wir einen neuen Häuslebauer.
Dreie sind in die engere Wahl gekommen. Nach den üblichen Detaildiskussionen (Balkon mit Holz oder Fliessen, mit Zink oder Edelstahl) sind wir ins Grübeln gekommen über das Wände-System.
Wohnen in einer Plastiktüte oder mit atmenden Wänden? Die isolierten Plastikwände erscheinen uns weniger attraktiv, aber nicht jeder Häuslebauer bietet die ökologische Alternative. Wir haben lediglich ein Angebot in diese Richtung von Lehner Haus bekommen, die sind leider weniger bekannt. (Der Marktführer Weber hat es auch im Angebot zu einem entsprechenden Preis.)
Es wird uns noch ein paar schlaflose Nächte kosten bis zur endgültigen Entscheidung.

Aber unsere Raumaufteilung, sowie der Haustyp steht fest, dass kann uns keiner nehmen.

Freitag, 1. Juni 2007

Ein Vertrag ist kein Vertrag

Nach sechs langen Wochen warten, gab es Bescheid von Libella, dass der Vorvertrag nicht übernommen wird. Plötzlich kostete unser Haus ein paar Zehntausende mehr.
Die Baufirma behielt sich das letzte Wort vertraglich vor.
Wir fragten uns natürlich, wozu wir ihn dann so schnell unterschreiben mussten, wenn nun doch alles teurer wird.
Leider sind die Konditionen für uns nun nicht mehr tragbar und wir suchen uns eine neue Firma.